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Erfolg Ausgabe Januar/Februar 2016

8 Steuern Vermögensanlage und Steuern Es gibt verschiedene Möglichkeiten sein Geld anzulegen: Kontos, Aktien- und Obligationenfonds, gemischte Fonds, Obligationen, Aktien schweizerischer und internationaler Firmen, Strukturierte Produkte, Darlehen an Unternehmen z.B. Bridge financing zu 20% im Jahr mit entsprechenden Risiko, Liegenschaften, Säule 3a Guthaben, Berufliche Vorsorge und last but not least etwas Notvorräte. Die steuerliche Behandlung von Liegenschaften folgt in einer der nächsten Ausgaben der Zeitschrift Erfolg, ebenso die Behandlung der Vorsorge. Kontos, Aktien- und Obligationenfonds, gemischte Fonds, Obligationen, Aktien, Darlehen an Unternehmen sind als Vermögen zu deklarieren. Verlangen Sie von der Bank einen jährlichen Steuerauszug. Sie erleichtern Ihrem Steuerberater die Arbeit erheblich, was sich dann auch in seinem Honorar niederschlägt. Achten Sie bei Ihrem Steuerberater auch darauf ob er unnötige operative Kosten fährt z.B. Mietkosten oder ob er mehr in strategische Kosten investiert z.B. Weiterbildung etc. Allgemein gilt es immer genug Liquidität zu halten und der Grundsatz der Diversifikation. Von strukturierten Produkten raten wir mehrheitlich ab. Je höher die Rendite umso tiefer tendenziell die Sicherheit. Aeltere Menschen sollten daher keine grösseren Risiken mehr eingehen z.B. mit Aktien, weil sie einen Kursverlust vielleicht nicht mehr wettmachen können. Interessanterweise sanken z.B. im Jahre 2008 die sogenannt krisenresistenten Nahrungsmittel- und Medizinaltitel auch ab wie die anderen Aktien. Sie sind somit nicht krisenresistent. Für die Beurteilung von Aktien verweisen wir auf den Aktienführer Schweiz 2015. Für die Beurteilung von Aktienfonds verweisen wir auf die Zeitschrift Stocks und Konsumentenmagazine, welche regelmässigen Ratinglisten erstellen. Aktienfonds sind natürlich diversifiziert. Ratsam ist es z.B. einen SMI Indexfonds zu kaufen sogenannte ETF-Fonds. Wer nicht 300‘000.00 in Aktien anlegen kann, sollte dies nicht tun, denn er kann keine Diversifikation auf 10 Titel machen. Wir empfehlen Ihnen dringendst keinen Lombardkredit aufzunehmen um Aktien zu kaufen. Gehen die Aktien in ihrem Wert zurück, bleibt der Lombardkredit in gleicher Nominalwerthöhe bestehen und man ist bei einem Kurseinbruch der Aktien z.B. um 20-30% überschuldet. Die Bank zwingt den Anleger dann zu Notverkäufen, was zu sehr unschönen Resultaten führt. Den Verlust bei Aktien kann man genauso wenig steuerlich berücksichtigen wie einen Gewinn auf Aktien. Wir sind gegen die Besteuerung von Kapitalgewinnen bei Veräusserung einer GmbH oder einer AG. Eine Ausnahme ist bei gewerbsmässigen Wertschriftenhändlern, die man selten antrifft. Gewerbs- Ein Inserat wirkt – mit uns erst recht. Denn als führendes Mediendienstleistungsunternehmen verfügen wir über das Know-how, um Ihrer Kommunikation zum Erfolg zu verhelfen. Rufen Sie uns an: T +41 44 250 31 31. publicitas.ch/zeitschriften Ausgabe 1/2 / Januar / Februar 2016 / ERFOLG mässiger steuerbarer Wertschriftenhandel liegt vor, wenn spezielle berufliche Kenntnisse genutzt werden, wenn planmässiges, systematisches Handeln vorliegt, derivative Finanzinstrumente und Fremdkapital (Lombardkredit) oder Kredite von Privatpersonen vorliegen, wovor wir dringendst abraten. Bei Liegenschaften ist die Lage matchentscheidend. Vertrauen Sie nie einem Händler oder Vermittler, sondern nehmen Sie immer einen Liegenschaftsverständigen mit, den Sie gut kennen. Sonst Hände weg von einem Liegenschaftskauf, denn Sie können viel Geld verlieren. Auch renommierte Marken beschäftigen Liegenschaftshändler, die Sie über den Tisch ziehen wollen. Passen Sie auf! Oft ist es Unternehmern nicht möglich nicht alle Eier in den gleichen Topf zu werfen, d.h. sie müssen alles in ihr/e Unternehmen investieren. Wenn man die Möglichkeit hat, soll man die Firma in zwei Teile teilen. So können z.B. Liegenschaften mit einem kleinen, selbständigen Betrieb z.B. Werkstatt oder Autowaschanlage vom sonstigen operativen Teil steuerneutral getrennt werden. Holen Sie hier immer einen Vorbescheid von der Steuerverwaltung ein. Auf diesem Weg werden die Aktien weniger teuer und man kann z.B. nach einer Sperrfrist von 5 Jahren den operativen Teil steuerfrei auch an einen weniger solventen Interessenten z.B. Mit-

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