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Erfolg Ausgabe Januar/Februar 2016

10 Informatik Im neuen Jahr wird alles besser Wieder mal! Es kam Post. Vom grossen ISP. Neuer Router und neues Abonnement muss gewählt werden. Naja, man spart mit dem neuen Abonnement tatsächlich 35 Rappen im Monat. Dafür wäre es gut mit neuen Telefonen ins neue Jahr zu starten. Gut, die Alten waren eh nicht besonders, also machen wir das mal. Nun ist es so, dass man als Mitglied der IT-Gilde zu Hause nicht gerade Standardinstallationen hat und schon mal Geräte die nicht jedermann in den Keller stellt. Da die neue Internetbox aka. Router komplett anders daher kommt mit ihrer Webkonfigurationsoberfläche als die Alte und man im fortgeschrittenen IT-Alter (sprich: Fossil) keine grosse Lust hat stundenlang zu basteln, ruft man bei der Hotline an. Obwohl es nur darum ging, wie hänge ich einen Server so an, dass er aus dem Internet erreichbar ist – früher ein Mausklick – DURFTE mir die arme Helpdeskmitarbeiterin nicht helfen. Selbst wenn sie es gekonnt hätte. Der Helpdesk des grössten ISP hat Anzeigen offenbar die Vorgabe nur bei Standardinstallationen zu helfen, aber nicht wenn’s mal exotischer wird. Keine Frage zu den Experteneinstellungen bitte, auch wenn die in der Internetbox drin sind. Entweder man hat Wissen oder Pech. Die Dame kann nichts dafür, aber für den Manager (sicher Jurist), hätte ich da eine Idee. Sie enthält einen Stuhl, ein Seil und eine Daumenschraube. Nachdem man kopfschüttelnd das neue Telefon in seinen zu leichten und billig anmutenden Halter gerammt hat; frohen Mutes ins Forum und schauen wer das schon gemacht hat. War schon da, aber mit der alten Firmware. Die Neue sieht wieder anders aus. Tief durchatmen. Kein DNS, kein NAT, aber DMZ und Port Forwarding. Kurz, es ist gelöst – mit netten Hinweisen aus dem Forum, Danke an der Stelle – Alles ist wie früher. Stabil läuft das Mistding nicht, jedoch die Hoffnung stirbt zuletzt. Mein Tipp an den ISP: Ihr kennt mich. Ihr wisst was ich habe. Stellt euch nicht so an und gebt mir wieder den Service wie vor ein paar Jahren, als man mit dem Helpdesk noch kompetent Probleme lösen konnte, selbst wenn man dafür die Shell vorkramen musste. Schmeisst den Juristen raus und gebt uns wieder Experten. So macht das keinen Spass mehr. Warum? In guten Unternehmen kommt der Kunde zuerst und dem geht ihr gerade gewaltig auf die Nerven. informica gmbh Greutensberg 9 9514 Wuppenau www.informica.ch Christian Tillmanns, info@informica.ch Ausgabe 1/2 / Januar / Februar 2016 / ERFOLG Kolumne Urzeit Das kommende Gejammere muss sein. Das halbe Jahrhundert ist voll. Davon waren etwa 30 Jahre irgendwie mit diesen elektronischen Hilfen verstrickt. Am Anfang war der VC-20, dann VC-64, Apple II, Macintosh, Compaq PC, DOS, Windows 1, 2, 3, 3.1, 3.11, OS2 Warp, Netware, Windows 95, NT, XP, Vista, 7, OSX, iOS, Unix, Linux, Mac, PDP11-94, Silicon Graphics, DB2, Lotus Notes, Discovery Server, Workplace, SQL, Pascal, Turbo Pascal, VB, C, Java, Java Skript, Lotus Skript, Formelsprachen, HTML, PHP, SQlite, Basic usw. Ich habe wahrscheinlich mehr vergessen, als andere gelernt haben. Vor 30 Jahren dachte ich DOS ist lausig, ein paar Jahre später Windows 1. War es, wirklich. Noch ein paar Jahre später Apple sei quasi tot, Outlook ein Witz. Wir und die Kunden waren Pioniere. Egal ob es dem Standard entspricht. Wenn’s läuft ist gut. Näher betrachtet hat sich wenig verändert. Unix/Linux sind immer noch technisch top. Microsoft noch da. Projekte gehen immer noch reihenweise daneben. Nur «Standard» ist heute das A & O. Eigentlich deprimierend. Es könnte mal eine Revolution kommen. Oder jetzt mal managermässig gesprochen: Disruption. Boh ehy. Sieht aber nicht danach aus. IBM Watson? Versuchen Sie sich mal mit «Watson hat gesagt…» rauszureden. Kommt nicht gut an. Na dann prost.

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