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Erfolg Ausgabe Dezember 2015

Ausgabe 11 / November 2015 / ERFOLG Marketing 11 Moderner Schreibstil – Ihre Visitenkarte Claudia Uttinger, BSU GmbH Es hat sich viel getan in unserem Schreibstil. Neue Medien erlauben es heutzutage, elektronisch viele potentielle Kunden zu erreichen und man steuert viel von seinem Arbeitsplatz aus. Gratiszeitungen haben die Qualität des Schreibniveaus sehr gedrückt. Viele Fehler in Headlines und Artikeln verleiten zum Glauben, dass Orthographie und Schreibsicherheit nicht mehr wichtig sind. Aber jedes Schriftstück das in Ihrer Firma erstellt wird, sei es ob elektronisch oder auf Papier, ist eine Visitenkarte Ihrer Unternehmung. Ihre Kunden erwarten fehlerfreie und aussagekräftige Schreiben von Ihnen, sei es nun als E-Mail oder als Brief. Beide Medien sind noch wichtig; lediglich zugunsten von einem rascheren und bequemeren Versand kann es nicht sein, dass der Brief an Wichtigkeit einbüsst. Wie gut und sicher schreiben Ihre Mitarbeiter? Setzen sie die Regeln von Satzbau, Wortarten, die korrekte Anwendung von Komma und den anderen Satzzeichen konsequent ein? Ich beweise in wenigen Sätzen, dass ein Komma am falschen Ort den Satz und damit die Aussage vollkommen verfälschen kann. Es lohnt sich da- her, die Regeln für dieses wichtige Satzzeichen genau zu kennen. Eine korrekte Abkürzung (und somit der Punkt am richtigen Ort) ist wichtig, Klammern verhelfen einem Leser von weniger technischem Wissen als Sie zu Informationen, Bindestriche sind richtig einzusetzen. Und ein falsch geschriebenes Fremdwort kann die gut gemeinte Aussage pulverisieren bzw. die ganze Botschaft ist dahin. Viele Floskeln sind heutzutage veraltet und schwerfällig; ein lockerer, aktiver Schreibstil ist gefragt. Helvetismen wollen dosiert angewendet werden, denn wir Schweizer haben eine eigene Identität und diese manifestiert sich auch darin, wie wir eben schreiben. Und dies unterscheidet sich in manchen Punkten von unserem grossen Nachbarn. E-Mails machen den Schreibverkehr vielleicht rascher, aber auch dort gibt es viele Regeln für Anwendung und Höflichkeit. Man vergisst gern, dass eine E-Mail ein elektronischer Brief ist und von der einfacheren und schnelleren Hand- habung einmal abgesehen, denselben Regeln unterliegt wie ein Brief. Unsere elektronischen Medien sind kein Freibrief für Telegrammstil oder einen allzu lockeren schriftlichen Umgang mit den Kunden. Ein Brief ist nach wie vor das richtige Medium für persönliche Mitteilungen nach aussen, für Offerten, für Reklamationen, für Gratulationen oder Kondolenz usw. Eine E-Mail kommt nicht in jedem Fall gut an. Und gar noch Offerten in E-Mail Form zu versenden kann dazu führen, dass beim Kunden ein verzetteltes Wirrwarr an Informationen ankommt denn die Formate sind bei jedem PC verschieden. Weitere Anforderungen gelten für das inhaltliche Layout eines Schreibens, eine gute und spannende Einleitung, einen Mittelteil der es auf den Punkt bringt ohne hilflose Ausschmückungen um den Text künstlich länger zu ma- chen, einen aussagekräftigen Abschluss und dies mit moderner Schrift und richtiger Grösse. Sie sehen, der Teufel steckt im Detail. Verlassen Sie sich nicht zu sehr auf Ihr Korrekturprogramm, es kennt keine Kommaregeln, die Höflichkeitsform ebenso wenig und Fremd- wörter – keine Sicherheit dass diese bereits im Thesaurus aufgenommen sind. Somit sind Sie immer noch selbst für die Qualität Ihrer Schreiben verantwortlich. Es ist meine Passion, in einem Schulungstag den Anschluss an die heutige Rechtschreibung wieder herzustellen. Ein umfangreiches Handout (Ordner) und viele praxisnahe Übungen unterstützen dabei, in der Korrespondenz wieder sicherer zu werden. Ich begrenze die Anzahl der Teilnehmer auf 12 Personen pro Durchgang, damit für Fragen und Erfahrungsaustausch genügend Raum bleibt. Dies wird von den Teilnehmern als sehr wertvoll empfunden und ich habe die Möglichkeit, auf Einzelfragen genügend eingehen zu können. Gönnen Sie Ihren Mitarbeitern in Administration, Verkauf und generellem schriftlichem Kundenkontakt diese Auffrischung, Ihre Kunden merken den Unterschied. Denken Sie nicht wenn der Kunde schon eine hemdsärmliche Sprache pflegt, dies ebenso tun zu können – etwas mehr Höflichkeit und Distanz schadet bestimmt nicht. So signalisieren Sie Ihren Geschäftskontakten, dass Sie die nötige Sorgfalt nicht nur in der Korrespondenz sondern auch in Ihrer Tätigkeit walten lassen. BSU GmbH Claudia Uttinger Rikonerstrasse 5, 8310 Grafstal 055 535 66 27 079 679 04 68 claudia.uttinger@bsugmbh.ch www.bsugmbh.ch

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