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Erfolg Ausgabe Dezember 2015

22 Ausgabe 12 / Dezember 2015 / ERFOLG Anzeigen Steuern / Strategie Mit Strategie zum Betriebserfolg 33.33% der Swissmem-Verband Unternehmen schreiben Verluste. Dies, da sie in ihrem Hauptzielmarkt in der EU einen beträchtlichen Anteil ihres Umsatzes erzielen. Sie kriegen nun für diese Umsätze, welche sie in Euro in Rechnung stellen, gleich viele Euros. Diese sind aber in Schweizer Franken weniger wert als vor dem 15.1.2015. Klar überzeugt Ihr Produkt auch online … 1210.5C.002.D_Post_KMU_Warenmuster_Erfolg_150x215_D_ZS.indd 1 19.11.15 09:34 Der Euro ist aktuell nur noch 1.07 wert. Dies wegen der Politik der Europäischen Zentralbank unter Mario Draghi, der ankündigte die EU mit Milliarden von Euros zu überschwemmen. Da konnte die schweizerische Nationalbank nicht mehr mithalten. Hier sind sehr gescheite Männer tätig, auch wenn sie jetzt von vielen Menschen kritisiert werden. Ich kann die Nationalbankpolitik nachvollziehen und verstehen. Die Unternehmen kriegen also für ihre Euroumsätze weniger Franken und müssen ihre Personal- und Sachauf- wendungen trotzdem in Franken bezahlen. Geht der Euro zum Beispiel von 1.20 auf 1.07 zurück, so verdienen die Firmen trotz 25 % Kosteneinsparungen durch die Euroerosion beim Warenaufwand und höheren Stunden- zahlen von Angestellten nichts mehr – statt 5 % Betriebsgewinnmarge, welche sie vor der Euromindestkurslos- lassung erzielten, erzielen sie heute Verluste. Dies gilt nicht nur für Exportfirmen und deren Zulieferanten sondern auch für grenznahe Firmen, welche unter dem Einkaufstourismus leiden oder unter Parallelimporten. Dies sind aber vermutlich noch nicht die Schmerzen, welche der Economie suisse Präsident Heinz Karrer meinte, als er in der Neuen Zuger Zeitung ankündigte, dass der Weitergang im bilateralen Weg der Schweiz Schmerzen bereiten würde. Der Euro könnte noch leicht fallen. Die Schweizerische Wirtschaft ist aber gewohnt mit Wechselkursrückgängen zu Recht zu kommen: USD, Pfund, Fall des Euros von 1.60 auf 1.20. Ende November ist unser Buch erschienen: Strategien und kurzfristige Massnahmen schweizerischer KMU’s im euroerosionsgeprägten Wirtschaftsumfeld. Es zeigt auf, dass die kurzfristigen Massnahmen die Bildung einer hohen Kriegskasse (Nice to Have Investitionen aufschieben, Factoring, Akontozahlungen bei Debitoren), das Verstärken der Serviceleistungen, die Einführung eines gewinnbringenden Vorschlagswesens für Mitarbeiter und Kunden und das Erstellen eines Businessplans sind. Mit dem Businessplan mit einem guten Marketingplan ist man viel erfolgreicher. Er sollte jeweils auf den Jahresbeginn erstellt werden. Mittelfristig müssen die Schweizerischen KMU’s das 14 S-Konzept implemen-

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