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Erfolg Ausgabe Dezember 2015

10 Informatik Ausgabe 12 / Dezember 2015 / ERFOLG Das Update - manchmal das Downgrade Seit dem iPhone sind wir dauernd gehalten Upgrades unsere verschiedenen Apps zu machen. Nervige rote Punkte erinnern uns bei jedem Blick auf den Bildschirm, dass wir nachlässig geworden sind. Updates sind gut. Sie verbessern das App-Erlebnis … zumindest sollte das so sein. Manchmal hingegen geht der Schuss hinten raus. Beispielsweise YouTube auf dem iPad. Bis vor kurzem war die App gar nicht schlecht. War alles da wie auf der Website. Dann kam ein Update und plötzlich sind die Kommentare weg. Nach langem Suchen und Googles Hilfe findet man die Kommentare dann plötzlich rechts unten am Ende der Liste der Vorschläge anderer Videos. Was um alles in der Welt sollen die da? Warum nicht da lassen, wo sie waren, unter dem Video das man gerade schaut? Welcher Usability-Depp hat da wieder was geraucht? Aber das Grauen geht weiter. Früher hatte man links die Navigation. Funktioniert. Ist auch der normale Platz bei anderen Apps. Nun muss man Anzeigen ja das Rad hin und wieder neu erfinden und was ganz Neues machen. Update und schon ist die Navigation ganz woanders unter einem Zeichen am rechten unteren Rand eines riesigen Headers. A. Platzverschwendung, B. unlogisch da die abonnierten Kanäle nun nicht mehr unter den persönlichen Sachen zu finden sind. Links oben im Header wird einem übrigens gesagt, wie der Icon heisst den man gerade gedrückt hat. Dann kann man es auch gleich an der Stelle des Icons hinschreiben. Wenn man auf sein Konto geht, kommt schon der nächste Bereich der Platzverschwendung. Man könnte meinen Namen auch kleiner schreiben, dann hätte auch die ganze Navigation Platz. Mal ganz abgesehen davon stürzt das Ding mit erstaunlicher Regelmässigkeit ab. Das Dumme ist, man kann nicht mehr zurück und das ist die Crux mit der heutigen Technologie. Cloud und Webapplikationen erlauben es den Softwarefirmen ihre Produkte kontinuierlich zu «verbessern». Manchmal geht das aber in die Hose und dann verärgert man alle Kunden gleichzeitig. Unter Umständen muss man seine Mitarbeiter plötzlich neu schulen, ohne dass man dies überhaupt planen kann. Eines Morgens ist nichts mehr wie vorher. Die meisten App-Entwickler geben sich immerhin Mühe, Neuheiten graduell einzuführen. Und dann noch das: YouTube! Zwei! Setzen! informica gmbh Greutensberg 9 9514 Wuppenau www.informica.ch LÖSUNGEN AUS EINER HAND CH – SIGNING SOLUTION � Standard-konforme Software für Signaturen Christian Tillmanns, info@informica.ch � Siegel, Zeitstempel, elektronische Identifikation, starke Authentisierung mit MobileID � Verschlüsselung und langfristige Archivierung mit PDF/A und Evidence Record Kolumne Löschen sie mal Wir wünschen Ihnen schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! CABAReT Solutions AG Tel.: 061 821 56 81 Rankackerweg 26 Fax: 061 821 56 83 CH-4133 Pratteln Hotline 0840 000 342 www.cabaret-solutions.com Ein Spanier hat Google verklagt, dass sein Name bei Google immer mit seinen finanziellen Problemen zusammen auftauchte. Jetzt weiss die ganze Welt Bescheid, obwohl er gewonnen hat und sein Name aus den Googlesuchen verschwunden ist. Weil Sie Ihr Facebook-Konto ja doch wenig nutzen, löschen sie es. Alles weg. Denkste. Ihre Fotos usw. werden zwar gelöscht, aber was andere über Sie geteilt haben, bleibt erhalten. Sie sind als Geist noch vorhanden. Zudem teilt Facebook Informationen mit seinen Partnern. Wenn Sie bei denen gespeichert sind, dann weiss das auch Facebook. Mit den anderen ist es nicht besser. Wir hinterlassen Spuren, auf Teufel komm raus. Tracking ist ein Geschäft. Je nachdem auf welcher Website Sie surfen, werden Daten gespeichert, die sie vielleicht nicht unbedingt freigeben wollen. Google kann mit Bildern suchen. Die gleiche Technologie kann man verwenden um auf Computern nach Bildern zu suchen. Lenovo wurde gerade dabei erwischt, dass sie mit dem Windows-Preload eine Man-in-the-Middle Crapware verteilt haben, die Verschlüsselungen unterläuft. Die Daten die hier gesammelt wurden, sind irgendwo. Geheimnisse behält man für sich und schreibt sie nicht auf. Ganz sicher nicht auf dem Computer. Sonst weiss es vielleicht bald die ganze Welt.

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