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Erfolg Ausgabe November/Dezember 2017

Ausgabe 11/12 / November / Dezember 2017 / ERFOLG 43 Gesundheit im Berufsalltag: So bleiben Sie auch sitzend gesund Rückenschmerzen sind eine der häufigsten berufsbedingten Erkrankungen. Etwa jeder dritte Erwachsene im Berufsleben leidet unter Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat. Wie Sie Ihren Rücken während der Arbeit schonen, verrät Ihnen der diplomierte Komplementärtherapeut und Coach Ulf Tölle aus Zürich, im Interview mit Coachfrog.ch – dem führenden Therapeutenvermittlungsnetzwerk der Schweiz. Herr Tölle, Rücken-, Schulter- oder Nackenschmerzen sind bei nahezu jedem dritten Ulf Tölle MPH (Zürich) Motion Mastery™ www.motionmastery.ch und www.motionmastery.rocks Als Dipl. Komplementärtherapeut mit Ausbildungen in Alexander-Technik, dem Studium von Public Health und meiner langjährigen Mitarbeit in einer Arztpraxis am Zürcher Central, in den Bereichen chronische und wieder- kehrende Rückenschmerzen sowie Schleudertrauma, habe ich mir ein umfassendes Verständnis erworben, um meine Klienten fachlich und menschlich kompetent zu unterstützen. Mitarbeiter präsent. Zu welchen Massnahmen raten Sie, um einem Rückenleiden vorzubeugen? Zunächst rate ich zu einer besseren Ergonomie am Arbeitsplatz. Tagein, tagaus sitzen wir: Sei es daheim auf dem Sofa, im Auto oder vor allem im Büro am Schreibtisch. In stressigen Zeiten ist es nicht immer möglich, die Rückenmusku- latur durch ausreichend Bewegung zu entlasten. Daher ist ein rückenfreundlicher Arbeitsplatz umso wichtiger. Viele Arbeiten können sehr gut stehend erledigt werden. Manchmal müssen Sie einfach ein wenig Kreativität beweisen: Gesundheit Beispielsweise können Sie mit einer Kiste Ihren Schreibtisch in ein Stehpult umfunktionieren, sollte Ihr Arbeitstisch nicht höhenverstellbar sein. Oder Sie stellen Ihren Drucker in einen anderen Raum, um hin und wieder in Bewegung zu kommen, ohne dass Sie bewusst daran denken, Ihren Rücken zu trainieren. Strecken und dehnen Sie sich ab und zu, um Ihre starre Haltung beim Arbeiten zu lockern. Krumm dasitzen ist nicht weiter problematisch. Schädlich für den Rücken ist eher, wenn Sie aus Gewohnheit immer die gleiche Arbeitshaltung einnehmen. Wie soll Ihrer Meinung nach reagiert werden, wenn es für präventive Massnahmen bereits zu spät ist und die Rückenschmerzen alltägliche Aufgaben zur Last machen? Aus meiner Sicht ist es wichtig, Rückenschmerzen von Beginn an nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Viele Mitarbeiter halten sich zurück, ihre Schmerzen dem Arbeitgeber mitzuteilen. Vor allem aus Angst davor nicht ernst genommen zu werden oder aus eigener Beunruhigung, in Zukunft nicht mehr ausreichend produktiv sein zu können. Sie hoffen darauf, dass sich das Rückenleiden von selbst wieder löst. Es ist gut möglich, dass der Rückenschmerz zeitweise wieder erträglicher wird. Um ein Wiederaufflammen von Rückenschmerzen zu verhindern, hilft vor allem professionelle Unterstützung. Zu welchen Massnahmen raten Sie genau? Manuelle Therapiemethoden wie die Chiropraktik oder die Osteopathie und andere komplementärtherapeutische Methoden, können wirksame Massnahmen gegen Rückenschmerzen sein. Darüber hinaus helfen Workshops, wie der von mir angebotene Motion Mastery Workshop, das Wissen über Rückengesundheit zu erweitern. Meine Klienten lernen in diesem Seminar, wie Sie die am Tag aufgebaute Spannung wieder abbauen können und welche Bewegungen wie ausgeführt werden sollten, um den Rücken nachhaltig zu entlasten. Sie wandeln ihr neu erworbenes Wissen in Verständnis um und beginnen, ihren Schmerzen selbst entgegenzuwirken. Coachfrog AG Hardstrasse 301 · 8005 Zürich Telefon 044 444 50 80 info@coachfrog.ch www.coachfrog.ch

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