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Erfolg Ausgabe November/Dezember 2017

4 Ablehnung Altersvorsorge 2020 – Mehrwertsteuersatzsenkungen Dr. Christoph Oesch zugelassener Revisionsexperte, Leiter Sektion Steuern des Schweizerischen KMU Verbandes Straflose Selbstanzeige bei Steuerfaktoren z.B. im Fürstentum Liechtenstein – Zeitliche Begrenzung bis 30.9.18. Volk und Stände haben die Altersvorsorge 2020 am Sonntag, 24.9.2017 abgelehnt. Somit gelten unter anderem ab 1.1.2018 neue Mehrwertsteuersätze. Es ist das erste Mal, dass die Mehrwertsteuersätze sinken seit die Mehrwertsteuer am 1.1.1995 die Warenumsatzsteuer abgelöst hat. Der Normalsatz sinkt von 8.0% auf 7.7% und der Beherbergungssatz sinkt von 3.8% auf 3.7%. Der reduzierte Satz von 2.5% für Güter des täglichen Bedarfs bleibt bei 2.5%. Dauert eine Leistungserbringung über den 31.12.2017 an, so lohnt es sich unter Umständen per 31.12.2017 eine Zwischenabrechnung mit dem alten Satz von 8% zu machen um dann im Januar 2018 wieder neu mit Rechnungsstellung ab 1.1.2018 zu begin- Anzeigen Steuern nen. Dauert eine Leistung über den 31.12.2017 überein und will man keine Zwischenfaktura machen, so ist der Leistungsteil bis 31.12.2017 mit 8% abzurechnen, der Leistungsteil nach dem 31.12.2017 mit 7.7%. In den Buchhaltungsprogrammen sind die Mehrwertsteuersätze anzupassen. Es braucht ab 1.1.2018 bei Vorsteuer Sachaufwand, Investitionen zwei Mehrwertsteuersätze, nämlich 7.7 und 8.0% je nachdem ob eine Lieferantenrechnung mit 8.0 oder 7.7% bezahlt wird. Das Gleiche gilt für Warenrechnungen. Da mit steigenden Eurokursen und mit sinkenden USD Kursen gerechnet wird, ist es empfehlenswert am 31.12.2017 hohe Lager an Euro-Artikeln und eher tiefe Lager an USD-Artikeln zu halten in der Lagerbuchhaltung. Auch die Registrierkassen sind rechtzeitig umzuprogrammieren. Die Vorlage, die einmal mehr KMU feindlich und freundlich für multinationale Unternehmen war, erlitt Schiffbruch wie auch die Unternehmenssteuerreform III. 80% der Arbeitsplätze werden von KMU angeboten. Die höhere Dividendenbesteuerung mit 70% und die höheren Kinderzulagen hätten die KMU stärker getroffen. Im Rahmen des automatischen Informationsaustausches (AIA) wird die Schweiz ab 2018 Steuerdaten, welche das Jahr 2017 betreffen mit ausländischen Staaten austauschen. Die Eidgenössische Steuerverwaltung überlässt es den kantonalen Steuerverwaltungen, ob sie die Ausgabe 11/12 / November / Dezember 2017 / ERFOLG gesetzlichen Voraussetzungen für die straflose Selbstanzeige noch als gegeben betrachten wollen. Nach Ansicht der Eidgenössischen Steuerverwaltung soll im internationalen Verhältnis eine straflose Selbstanzeige nach dem 30. September 2018 nicht mehr möglich sein, wenn die Daten im Zusammenhang mit dem AIA ausgetauscht werden. Wir empfehlen ohnehin, nicht deklarierte Vermögenswerte umgehend via straflose Selbstanzeige zu melden. Erben sollen ihre geerbten Faktoren gleichzeitig offen legen, nicht ein Erbe vor dem anderen. Sitzungen über offen zu legende Schwarzgelder sollen immer im Familienkreis mit den Partnern und auf neutralem Terrain durchgeführt werden und sollen klar das Ziel haben die nicht deklarierten Gelder der Steuerverwaltung via straflose Selbstanzeige zu melden. von Dr. Christoph Oesch, Leiter Sektion Steuern des Schweizerischen KMU Verbands DIE 14 S-KONZEPT AG Dr. Christoph Oesch · 6301 Zug Telefon 041 720 00 85 Telefax 041 720 00 86 c.oesch@tic.ch · www.managementbymedia.ch

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