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Erfolg Ausgabe Oktober 2016

Ausgabe 10 / Oktober 2016 / ERFOLG 13 Mehrfache Auszeichnung! Pascal Collon (links) und Bruno Milesi (rechts) Die Milesi Asset Management AG ist von der Finanzzeitschrift BILANZ bereits mehrfach ausgezeichnet worden. Wir haben Bruno Milesi und Pascal Collon von Milesi Asset Management AG zu ihrer Erfolgsstrategie befragt. Zuerst beglückwünschen wir Sie zur erneuten Spitzenposition im BILANZ-Contest. Dort haben Sie in der Kategorie «ausgewogenes Depot» für eine 3-Jahres-Periode den dritten Platz erreicht. Mit welchen Mitteln und Strategien haben Sie dieses hervorragende Ergebnis erreicht? Gibt es ein Erfolgsrezept bei der Auswahl der richtigen Aktien? Milesi: Langfristig gesehen setzen wir auf Qualität statt auf sogenannte «Zukunftsaktien», die scheinbar im Trend liegen, weil sie zum Beispiel gerade von den Medien gefeiert werden. Langfristanlagen in Form von dividendenstarken Standardwerten machen bei uns den Grossteil der Aktienquote aus. Als Ergänzung dazu entscheiden wir uns für ausgewählte Nebenwerte. Wählen Sie für einen 40-jährigen Selbstständigen andere Aktien aus als für einen 70-jährigen Rentner? Collon: Wir machen keine Unterschiede in der Titelauswahl, wohl aber in der Aktienquote. Jüngere Kunden sind häufig risikobereiter. Wenn Sie dieses Risiko auch tatsächlich finanziell tragen können, entscheiden sie sich zum Beispiel gegen ein ausgewogenes Depot, mit einem Aktienanteil von rund 50 %. In diesen Fällen kann ein Aktienanteil von 80 % durchaus eine Strategie-Empfehlung sein. Abgesehen von den Aktien: Welche Anlageklassen wählen Sie zusätzlich aus? Milesi: Bei einem ausgewogenen Portfolio investieren wir zu einem grossen Anteil in Obligatio- nen. Bei dem Zinsumfeld, das derzeit herrscht, ist es allerdings schon eine Kunst, mit Obligationen noch eine ansprechende Rendite zu erwirtschaften. Mit erstklassigen Anleihen mit Laufzeiten bis acht Jahren bewegen wir uns im negativen Bereich. Mit langjähriger Erfahrung und fundiertem Wissen lassen sich dennoch ausgezeichnete Lösungen finden. Mit Obligationen im BBB- und BB-Bereich erreicht man eine vernünftige Rendite, mit AAA-Obligationen nicht. Mit indirekten Anlagen in Form von Obligationenfonds konnten wir in den vergangenen 3 Jahren eine durchschnittliche Rendite von rund 4 % erzielen. Gold sowie andere Edelmetalle sollen ja eine gute Alternative sein, hört man immer wieder. Wie ist Ihre Meinung dazu? Collon: Dass ein Teil des Vermögens im Depot sozusagen als «Versicherungsprämie» in Gold investiert werden soll, ist immer unser Empfehlung gewesen. Daran hat sich nichts geändert. Gold kann das Risiko einer Geldpolitik der Finanzierung Zentralbanken auffangen, die nicht den erwünschten Erfolg einbringt. Unsere ersten Goldkäufe haben wir nach der Euro-Krise in 2008 getätigt. Bei Silber wie auch bei Gold versuchen wir zusätzlich, kurz- und mittelfristige Schwankungen anhand technischer Indikatoren auszunutzen. Welche Kunden wenden sich hauptsächlich an Sie? Milesi: Kunden, welche Wert auf eine bankenunabhängige Beratung legen, sind uns willkommen und werden gerne von uns betreut. Der grösste Teil unserer Kundschaft besteht aus Schweizer Privatkunden und gemeinnützigen Stiftungen. Mit einer Depotgrösse von etwa CHF 1‘000‘000 können wir unsere Strategie optimal umsetzen. Bei kleineren Depots setzen wir mehr indirekte Anlagen ein. Über welche Website kann man mehr über Sie erfahren? Collon: Neben unserem Internetauftritt www. milesi-asset.ch auch über www.die-pensionierung-planen.ch. Dort stellen wir ein Gratis-eBook mit dem Titel «Die Pensionierung planen. Ist Frühpensionierung möglich?» zur Verfügung, dass sich jeder kostenlos herunterladen kann, der sich für unseren Newsletter interessiert. Herr Collon, Herr Milesi, wir bedanken uns für das interessante Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg. Milesi Asset Management AG Sternengasse 18, 4051 Basel www.milesi-asset.ch

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