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Erfolg Ausgabe Oktober 2016

18 Interview Dr. Andy Fischer, CEO und Mitgründer Foto: Medgate Andy Fischer ist Gründungs- und Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Telemedizin und eHealth (SGTMeH) sowie Präsident der Internationalen Gesellschaft für Telemedizin und eHealth (ISfTeH). Seit 2008 hat er einen Lehrauftrag für Telemedizin an der Universität Zürich. Ferner amtet Andy Fischer als Vizepräsident des im 2013 gegründeten Vereins «Bündnis freiheitliches Gesundheitswesen Schweiz (BFG)». Seit 2014 ist Andy Fischer zudem Mitglied des Stiftungs- rats der Merian Iselin Stiftung sowie Mitglied des Verwaltungsrats des Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB). Moneycab.com: Herr Fischer, nach den Vereinten Arabischen Emiraten und Australien hat Medgate auf den Philippinen ein weiteres Telemedicine Center nach dem Medgate-Konzept in Betrieb genommen. Welches sind die wichtigsten Punkte dieses Konzepts? Andy Fischer: Das wichtigste Merkmal am Telemedizin-Konzept von Medgate besteht darin, Anzeigen dass die Patienten von Ärzten beraten werden und diese von Telemedizinischen Assistenten (im Ausland werden sie meist Nurse genannt) unterstützt werden. Es ist also ein ärztliches Konzept. Das ärztliche Konzept scheint sich im Ausland ganz klar gegenüber dem umgekehrten Konzept, bei dem Pflegefachpersonen etc. die Patienten beraten und von einigen wenigen Ärzten unterstützt werden, durchzusetzen. Zum Medgate-Konzept gehört auch unser eigens entwickeltes Patienten Management System, das die Ärzte bei der optimalen Betreuung ihrer Patienten unterstützt ebenso wie die von Medgate erarbeiteten Medical Guidelines, die einen hohen und einheitlichen Qualitätstandard der Beratungen garantieren. Was versprechen Sie sich vom philippinischen Markt? In den Philippinen gibt es viele, gut ausgebildete Ärzte, aber dennoch herrschen Versorgungsprobleme, da es viele Inseln und abgelegene Orte gibt. Die Telemedizin eignet sich in diesem Land daher besonders gut, denn sie kann diese Distanzen überwinden. Wir versprechen uns daher, dass die Telemedizin auf den Philippinen «Wir versprechen uns, dass die Telemedizin auf den Philippinen für mehr Versorgungssicherheit sorgen wird und auf positive Resonanz seitens der Bevölkerung stösst.» Dr. Andy Fischer, CEO und Mitgründer Medgate Ausgabe 10 / Oktober 2016 / ERFOLG für mehr Versorgungssicherheit sorgen wird und auf positive Resonanz seitens der Bevölkerung stösst. Für die Philippinen sprach ausserdem, dass es keine rechtlichen Hürden gab, da sowohl die Telemedizin grundsätzlich als auch das Ausstellen von Rezepten nach einer telemedizinischen Konsultation in diesem Land erlaubt sind. Wie schwierig ist die Adaption des Konzepts auf fremde Märkte mit einer unterschied- lichen medizinischen Versorgung, aber auch einer anderen Kultur? Dies spielt natürlich eine gewisse Rolle. Beispielsweise unterscheiden sich die Kommunikationsgewohnheiten und die Art der Kommunikation generell in den Vereinigten Arabischen Emiraten von derjenigen in der Schweiz. Dem muss bei der Schulung und Ausbildung des Personals natürlich Rechnung getragen werden. Ausserdem braucht es für eine optimale telemedizinische Dienstleistung auch Wissen über das Gesundheitssystem in dem jeweiligen Land. Auch die Anrufgründe können natürlich von Land zu Land etwas variieren – etwa weil in den verschiedenen Ländern ganz andere Klimaverhältnisse herrschen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten verzeichnen wir beispielsweise viel mehr Anfragen zu Fragen zu Dehydrierung und allgemein in Zusammenhang mit der Hitze als in der Schweiz. Welche Vorteile versprechen Sie sich durch die Internationalisierung für die Entwicklung der Telemedizin in der Schweiz?

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