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„Tourismusbetriebe sind
sehr gut aufgestellt“
Bundesspartenobmann KR Hans Schenner war auf Vorarlberg-Besuch,
um an der Spartenkonferenz Tourismus in Braz teilzunehmen. Dabei betonte
er, dass sich der Tourismus als Rettungsschirm für nachgelagerte
Branchen entwickelt habe - vom Gewerbe bis hin zum Bau.
Dass die heimischen Tourismus-Betriebe
gut aufgestellt
sind, habe die gute Bewältigung
der Krise gezeigt. „Unser Wettbewerbsvorteil
liegt in der familiären
Struktur. Den authentischen und bodenständigen
Umgang schätzen die
Gäste“, so Schenner.
„In Vorarlberg ist jeder zweite Arbeitsplatz
direkt oder indirekt vom
Tourismus abhängig“, erklärte Vorarlbergs
Spartenobmann Hans-Peter
Metzler. Die Tourismusbetriebe seien
wichtige Arbeitgeber und ein stabiler
Wirtschaftsmotor: „Die Hotels und Restaurants
sind standortgebunden, die
Wertschöpfung bleibt somit im Land.“
Tourismusbetriebe verdienen
mehr Anerkennung
Zur aktuellen Diskussion zur
Schuldenbremse meinte Hans Schenner,
„würde die Politik so wirtschaftlich
handeln wie die Tourismus-Betriebe
hätten wir keine Schuldenkrise.“
Wichtig sei dabei, dass die Finanzierungsmöglichkeiten
bestehen blei-
Für Sie erreicht:
Thermische
Gebäudesanierung:
400 Millionen Euro
zusätzlich
Weitere Informationen unter: wko.at/erfolge
Bundesspartenobmann KR Hans Schenner und Vorarlberg-Spartenobmann Hans-Peter
Metzler diskutierten in Braz über die Zukunft des Tourismus.
ben müssen, um Qualität und Beschäftigung
halten zu können. Als
Wünsche an den Gesetzgeber formulierten
Schenner und Metzler die
Trennung der privaten und betrieblichen
Vererbung bei Betriebsübergaben
sowie mehr Anerkennung für die
Leistungen der Betriebe.
Vorbereitungen zahlen sich aus
Für die Wintersaison ist die Stimmung
im Land sehr gut, es seien viele
Vorbereitungen und Investitionen getroffen
worden. „In gut ausgestattete
Betriebe kommen die Gäste auch unabhängig
von der Schneelage“, ist
Metzler überzeugt. Zudem könne
man vom starken Trend wieder Urlaub
im Land zu machen profitieren.
Um auch weiterhin erfolgreich agieren
zu können, sei es enorm wichtig,
junge Menschen vermehrt für die Tourismusberufe
zu begeistern, so Metzler
abschließend.
10 Jahre „käserebellisch“. Auf der Weihnachtsfeier der Käserebellen
werden Jahr für Jahr die MitarbeiterInnen für ihre Firmenzugehörigkeit ausgezeichnet.
Nachdem im Jahre 2001 die Zusammenarbeit der Sennerei Sulzberg
mit Sepp Krönauer beschlossen wurde, kam es zu insgesamt sieben Ehrungen.
Dabei wurden vier MitarbeiterInnen aus Sulzberg für ihre 10-jährige
Firmenzugehörigkeit ausgezeichnet. Sepp Krönauer bedankte sich herzlich
für die Treue und geleistete Arbeit zum Wohle der Firma. Besonders bedankte
sich Geschäftsführer Krönauer bei Obmann Konrad Mennel und seinem
Stellvertreter Gerold Giselbrecht für die gute Zusammenarbeit in den letzten
10 Jahren. Dabei gab er bekannt, dass auch für das kommende Jahr in Sulzberg
weitere Investitionen in der Höhe von 500.000 € geplant sind.
AMS AM PULS
BRANCHEN
Beziehungen
Soziale Strukturen beeinflussen das
Handeln und lenken Entscheidungen.
Der Begriff des Sozialkapitals, eine Metapher
für den Wert sozialer Strukturen,
ist eng mit dem des Beziehungsmanagements
verbunden. Je besser ein Beziehungsnetzwerk
geknüpft ist, desto erfolgreicher
werden die beteiligten Akteure
sein. Information und Wissen halten
soziale Verbindungen intakt. Die Fähigkeit,
Prozesse der Informationsgewinnung
und der Wissensverarbeitung
derart zu strukturieren, dass alle Anspruchsgruppen
Vorteile daraus ziehen
können, wird als Kernkompetenz eines
Unternehmens immer wichtiger.
Sowie Individuen durch den Erwerb
von Informationen ihre Existenz sichern,
sind auch Unternehmen immer stärker
von der Qualität der Beziehungen zu MitarbeiterInnen,
KundInnen und Lieferant -
Innen abhängig. Steigende Vernetzung
der Märkte und wachsende Anforderungen
der MitarbeiterInnen an die sozialen
Kompetenzen von Unternehmen fordern
Strukturen, die auf Information und
Verständnis aufgebaut sind und die es
ermöglichen, kollektives Wissen gewinnbringend
zu nutzen. Dazu gehört auch
die Förderung älterer MitarbeiterInnen.
Die demografische Entwicklung zeigt,
dass in absehbarer Zeit ein großer Teil
des Personals über 50 Jahre alt sein
wird. Ein Potenzial, das durch gezielte
Investitionen im Bereich Beziehungsmanagement
genutzt werden kann.
Das AMS Vorarlberg bietet mit der Qualifizierungsförderung
für Beschäftigte
sowie den Beratungsangeboten „Qualifizierungsberatung
für Betriebe“ und
„Flexibilitätsberatung für Betriebe“ interessante
Unterstützungsmöglichkeiten.
Ing. Mag.
Thomas Metzler
AMS Vorarlberg
Weitere Informati -
onen erhalten Sie
unter Telefon 05574
691-0 oder per E-Mail:
sfu.vorarlberg@ams.at
Freitag, 16. Dezember 2011 DIE WIRTSCHAFT 7