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INTERTECH 2011
21. „intertech“ in Dornbirn
Technologiemesse der Vier-Länder-Region
zeigt deutliche Aufbruchstimmung
Innovationen sichern Wirtschaftlichkeit und schonen Ressourcen.
Bereits zum 21. Mal fand von
18. bis 20. Mai 2011 die Technologiemesse
„intertech“ in
Kombination mit der 6. Arbeitsschutzmesse
PREVENTA in Dornbirn
statt. Rund 300 Aussteller aus Österreich,
Deutschland, der Schweiz,
Liechtenstein, Italien und im Besonderen
aus Vorarlberg nutzten die
Chance sich und ihre Innovationen
auf dem Technologie-Treffpunkt der
Region zu präsentieren. Was sich
durchwegs in einer positiven Stimmung
zum Schluss widerspiegelte.
Eine Umfrage unter den Ausstellern
bestätigte eine qualitativ positive Bilanz
für die heurige „intertech“.
Zudem berichteten einige von mehr
Zuspruch auch aus Deutschland
und der Schweiz. Nach den Krisenjahren
war somit wieder so etwas wie
eine Aufbruchstimmung zu spüren.
„Die Aussteller bestätigen uns,
dass die Themen Technologie und Innovation
die branchen-verbindenden
Elemente der ‚intertech‘ sind. Nach
Meinung aller – auch der deutschen
und der Schweizer Aussteller – passt
diese Technologiemesse zu 100 Prozent
zu und nach Vorarlberg. Auch
die Idee des länderübergreifenden
KMU-Technologieforums bietet für
10 DIE WIRTSCHAFT Freitag, 27. Mai 2011
diese Themen und wissensbasierte
Unternehmen eine mehr als gewünschte
Plattform. Wir überlegen
daher, dieses Forum jährlich, also
auch unabhängig von der ‚intertech‘
stattfinden zu lassen“, resümiert der
Geschäftsführer der Messe Dornbirn,
Mag. (FH) Dietmar Stefani.
Wirtschaftskammer Präsident
Manfred Rein bezeichnet die „intertech“
wiederum als die High-Tech-
Plattform für leistungsstarke und innovative
Unternehmer aus der ganzen
Bodensee-Region. „Besonders gelungen
ist das erstmals abgehaltene
KMU-Technologieforum - für kleine
wie für große Unternehmen gilt gleichermaßen,
dass der Schlüssel zum
Erfolg in Innovation und Kooperation
liegt. Unternehmen und Institutionen
müssen weiterhin gemeinsam
daran arbeiten, dass die 'intertech' in
Zukunft noch stärker als technologischer
Impulsgeber für die gesamte Region
wirkt.“
Innovationen sicher Wirtschaft -
lichkeit und schonen Ressourcen
Besonders gut angenommen
wurde die komplett eingerichtete Fertigungshalle
der Rankweiler Firma
Metzler GmbH & Co. KG. Dies zeigte
sich nach den drei Messe-Tagen
durch diverse Aufträge in sechsstelliger
Höhe. „Durch unser Angebot
konkrete Werkstücke auf der Messe
testweise zu fertigen, um zu beweisen,
welche Vorteile unsere Lösungen
haben, konnten wir bereits einige
ganz konkrete Aufträge auf der Messe
entgegen nehmen. Unsere Ziele
haben wir somit mehr als erreicht“,
berichtet Firmenchef Reinhard Metzler.
Wichtige Plattform
Bereits zum sechsten Mal war
auch die Firma Eberle Automatische
Systeme aus Dornbirn auf der „intertech“
präsent. „Für uns stellt die 'intertech'
der Messe Dornbirn das
Spiegelbild der Vorarlberger Wirtschaft
dar. Somit hat sie eine große
Bedeutung für uns und ist eine wichtige
Plattform, um unsere Führungsrolle
in der Roboter- und Bildverarbeitungstechnik
im Bodenseeraum zu
festigen“, erklärt Ing. Martin Eberle
und zeigt sich mit dem heurigen Messeverlauf
ebenfalls sehr zufrieden.
Neben heimischen Ausstellern kam
ein Drittel aus Deutschland sowie ein
Sechstel aus der benachbarten
Schweiz.
Fülle an Innovationen und
kreativen Lösungen
Wie 2009 konnte man auch heuer
wieder auf 18.000 m² Fläche neben
innovativen Werkzeuglösungen, Neuheiten
und Innovationen erleben. So
begegnete einem zuweilen ein Elektromotorrad,
während an anderer
Stelle ein Roboter Bewegungen des
vorbeigehenden Menschen nachahmte
oder künstliche Intelligenz den
Kaffee servierte.
Bei der diesjährigen Intertech in
Dornbirn wurde der FHV-Absolvent
Christoph Schittl, MSc für seine hervorragende
Master’s Thesis im Studiengang
Mechatronics mit dem
tebo/Lista-Anerkennungspreis 2011
ausgezeichnet. Der Preis wird von der
Stiftung Lista Innovationspreis und
dem Technologiezentrum tebo in St.
Gallen für innovative Abschlussarbeiten
von Studierenden der Euregio Bodensee
verliehen.
Christoph Schittls Master’s Thesis
beschäftigt sich mit dem Thema
„Sensorlose Regelung von permanentmagneterregterSynchronmaschinen
von Stillstand bis Nenndrehzahl“
und wurde von der Thien eDrives
GmbH in Lustenau in Auftrag gegeben.