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BRANCHEN
INNUNG BAU
In 15 Schritten zu
Ihrer Baufirma
Als Hilfestellung für den Bauauftraggeber
zur Auswahl von Baufirmen wurde
kürzlich von der Bundesinnung Bau
eine 15 Punkte-Checkliste aufgelegt.
Der einfache Leitfaden soll helfen, Hausbauer
vor Qualitätsmängeln und finanziellen
Risiken unter der Berücksichtigung
von 15 Prüfkriterien zu schützen.
„Wir laden alle privaten Hausbauer ein,
sich vor Vergabe eines Bauauftrages
mit Hilfe unserer neuen Checkliste
gegen unseriöse und illegale Firmen abzusichern“,
wirbt Bundesinnungsmeister
Hans-Werner Frömmel für den
neuen Ratgeber.
Die Checkliste, die das Baugewerbe in
Zusammenarbeit mit dem Verein für
Konsumenteninformation aufgelegt hat,
ist bei sämtlichen Bauinnungen als Folder
erhältlich und als Download auf
www.bau.or.at verfügbar.
Mit dem neuen Leitfaden ermöglicht
das Baugewerbe nicht nur mehr Transparenz
und Sicherheit für den Bauauftraggeber,
sondern bewahrt seriöse
Bauunternehmen zusätzlich vor unbefugter
Konkurrenz.
VERANSTALTUNG
22 DIE WIRTSCHAFT Freitag, 27. Mai 2011
Immer häufiger wechseln Arbeitnehmer
im Verlauf ihres Berufslebens
den Arbeitgeber und
Übergangszeiten ohne Beschäftigung
sind keine Seltenheit. Eine
Realität, die gemeinsam mit leeren
Staatskassen den Schluss nahelegt,
dass die Pensionen künftig geringer
ausfallen werden.
Auch die jüngst vom deutschen
Bundesverband Investment und
Asset Management BVI veröffentlichte
Sparplanstatistik bestätigt:
Wer vor 30 Jahren begonnen hat,
monatlich 100 Euro in Aktienfonds
mit Schwerpunkt Deutschland zu
investieren, verbuchte per Ende
März 2011 für 36.000 Euro Gesamteinzahlung
ein Vermögen von
durchschnittlich 127.000 Euro.
Das entspreche selbst nach Abzug
aller Fondskosten und Ausgabeaufschläge
einer jährlichen Rendite
von rund 7,4 % (Quelle: Fonds professionell).
Glaser-Lehrlinge zeigten ihr Können
Private Altersvorsorge: Langfristige
Fondsinvestments äußerst rentabel
Die Vorarlberger Finanzdienstleister raten zu Fondsinvestments, um
wachsende Pensionslücke privat zu schließen.
Die ersten drei des Landeslehrlingswettbewerbs: v.l.: Nico Martinz, Sandra Böhler und Sebastian Lenz.
Markus Salzgeber ist Obmann der Fachgruppe der Finanzdienstleister.
Fondssparpläne überdurchschnittlich
rentabel
„Insbesondere wer schon in
jungen Jahren aktiv wird und über
Jahrzehnte investiert bleibt, hat
gute Chancen, eine überdurchschnittliche
Rendite zu realisieren“,
erklärt Markus Salzgeber,
Obmann der Vorarlberger Finanzdienstleister.
Dabei könne die Wahl
auch auf schwankungsärmere
Beim diesjährigen Lehrlingswettbewerb der Glaser stellten die Lehrlinge zum wiederholten Mal ihr hervorragendes Können unter Beweis.
Während des Wettbewerbs konnte man sich vom hohen Niveau der Jugendlichen mehrfach überzeugen. Die bemerkenswerte
Ausbildungsarbeit in den Glaserbetrieben spiegelte sich in der fachgerechten Ausführung und Kreativität wieder.
Der Sieg ging schließlich an Sandra Böhler (Lehrbetrieb Glas Marte GmbH, Bregenz) vor Sebastian Lenz (Glas Müller GmbH & Co KG,
Frastanz ) und Nico Martinz (Längle Glas GmbH, Götzis).
Fondsarten fallen wie das Fachmagazin
„Fonds professionell“ mit
Bezug auf die BVI-Statistik berichtet:
Auch Anleger von monatlich
100 Euro in einen Euro-Mischfonds
konnten demnach nach 30 Jahren
113.000 Euro auf ihrem Konto
verbuchen und kamen damit im
Schnitt auf Zuwächse von 6,8 %
jährlich. Selbst Euro-Rentenfonds
sind laut „Fonds professionell“ im
gleichen Zeitraum bei regelmäßigen
Einzahlungen im Mittel für 5,1
% Jahresrendite gut gewesen.
Anreize für private Fondsanlagen
erhöhen
Salzgeber sieht durchaus noch
Potenzial für Fondsparpläne in
Österreich, vor allem in der privaten
Altersvorsorge.
„Umso wichtiger ist es, hier
steuerliche Anreize zu setzen. Die
seit Jänner dieses Jahres geltende
Vermögenszusatzsteuer, die eine
pauschale Besteuerung unter anderem
von Gewinnen aus Aktienfonds
vorsieht, ist da eher kontraproduktiv“,
so Salzgeber. Auch
ständig wechselnde Rahmenbedingungen
mache die private Vorsorge
eher unattraktiv: „Nur wer
Sparer darin unterstützt, renditeträchtig
anzulegen, anstatt sie als
Spekulanten zu bezeichnen und
mit zusätzlichen Abgaben zu belegen,
wird die Bevölkerung dazu bewegen
können, privat ausreichend
Kapital für Rente/Pflegevorsorge
beiseite zu legen.“