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WERBUNG
Weiterbildung als strategisches Instrument
Das Hightech-Unternehmen Form Group in Vandans ist Spezialist in der Entwicklung und Produktion
hochwertiger Bauteile für die internationale Maschinen- und Automobilindustrie. Gut
ausgebildete MitarbeiterInnen und ein produktives Arbeitsklima sind Grundsteine für den Erfolg.
Strategische Personalentwicklung
sei für das Unternehmen
enorm wichtig und im harten
Wettbewerb der Branche eine unerlässliche
ökonomische Tugend,
sagt Mag. Andreas Zelzer, Personalleiter
bei Form Group und der
Mutterfirma Erne Fittings. Das Unternehmen
setzt dabei auf die gezielte
Weiterbildung seiner MitarbeiterInnen
und kann dadurch
den Bedarf an Fachkräften auch
firmenintern abdecken. Neben
Ausbildungen und Zusatzqualifikationen
im technischen Bereich
FACTS
Form Group wurde 1997 gegründet und
ist eine 100-Prozent-Tochter von Erne Fittings.
Hochwertige und innovative Erzeugnisse
machen die Form Group zu einem
attraktiven Partner für namhafte internationale
Unternehmen wie Porsche, Audi
oder Daimler.
Derzeit beschäftigt das Unternehmen ca.
150 MitarbeiterInnen.
Helmut Ganahl, Johannes Neher, Andreas Walch und Mag. Andreas Zelzer (v.l.n.r.).
steht vor allem die Entwicklung
von Führungsqualitäten im Fokus
der Weiterbildungsaktivitäten.
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice
Vorarlberg wird
speziell die Weiterbildung älterer
MitarbeiterInnen gefördert und
durch die „Qualifizierungsförderung
für Beschäftigte“ mitfinanziert.
„Wir als Unternehmen legen sehr
viel Wert darauf, Lernen als Fähigkeit
zu erhalten. Die MitarbeiterInnen
werden durch laufende Weiterbildungen
in einen kontinuierlichen
Entwicklungsprozess eingebunden.
Daher sind auch unsere älteren
MitarbeiterInnen motiviert
und haben Spaß an neuen Heraus-
EU-Förderungen stark nachgefragt
EU-Förderungen sind in Vorarlberg weiter
stark nachgefragt. Im Programm „Regionale
Wettbewerbsfähigkeit Vorarlberg“ 2007-
2013 sind schon fast zwei Drittel der Gesamtdotation
für konkrete Projekte zugesagt. Und im IN-
TERREG-Programm „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“
ist Vorarlberg weiterhin das Land mit den
meisten Projektbeteiligungen. Auch das Leader-
Programm zur Stärkung des ländlichen Raumes
lässt zur Halbzeit der Programmperiode eine positive
Zwischenbilanz zu.
Die vielfältigen EU-Förderprogramme werden
für wichtige Impulse im Land und in der Region
genutzt, sagte Landeshauptmann Herbert Sausgruber
heute, Dienstag, im Pressefoyer: „Wir sind
daran interessiert, dass Fördermöglichkeiten der
EU in Anspruch genommen und die uns zustehenden
Mittel ausgeschöpft werden.“
Das Programm „Regionale Wettbewerbsfähigkeit
Vorarlberg“ 2007-2013 ist mit 34,4 Millionen
Euro aus EU-, Landes- und Bundesmitteln dotiert.
Von dieser Summe konnten bisher gut 62 Prozent
genehmigt werden, und zwar für 96 Projekte mit
einem Gesamtinvestitionsvolumen von fast 130
Millionen Euro. Diese werden mit 22 Millionen
Euro – je zur Hälfte aus EU- und nationalen (Land
und Bund) Mitteln – gefördert. Durch das breite
Vorarlberger Förderprogramm werden vorrangig
Investitionen in Innovationen unterstützt, z.B. die
Forschung der Firma Bachmann Electronics im
Bereich erneuerbare Energie.
Über das wichtigste INTERREG-Programm mit
Vorarlberger Beteiligung „Alpenrhein-Bodensee-
Hochrhein“ wurden seit dem österreichischen EU-
Beitritt im Jahr 1995 schon 315 grenzüberschreitende
Projekte mit einem Gesamtvolumen von
mehr als 121 Millionen Euro gefördert – in den Bereichen
Wirtschaft, Tourismus, Infrastruktur, Bildung,
Forschung, Arbeitsmarkt und Beschäftigung,
Raumplanung, Umwelt- und Naturschutz,
Kultur sowie Gesundheit und Soziales. Vorarlberg
ist das Land mit den meisten Projektbeteiligungen,
forderungen“, schildert Andreas
Zelzer die Personalphilosophie des
Unternehmens. Unter der Leitung
von Personalreferent Helmut Ganahl
werden mit Andreas Walch
und Johannes Neher derzeit zwei
Mitarbeiter über das Qualifizierungsangebot
des AMS gefördert.
„Durch die Zusatzqualifikationen
im Bereich der Qualitätssicherung
und der Mitarbeiterführung habe
ich meinen Wissensstand erweitern
können und den Aufstieg in eine
Führungsposition geschafft“, freut
sich Andreas Walch, Leiter der
Qualitätssicherung. Promotion
WEITERE INFORMATIONEN erhalten
Sie unter 05574 691-0 oder per E-Mail:
sfu.vorarlberg@ams.at
so die Leiterin der Europa-Abteilung des Landes,
Martina Büchel-Germann.
Im Rahmen des Leader-Programmes hat die
Vorarlberger Landesregierung kürzlich die Förderung
von weiteren fünf Projekten genehmigt, darunter
eines zur Stärkung der Holzbaukunst und
eine Initiative für klimaschonende und effiziente
Mobilität im Alpenraum. Für diese fünf Projekte
werden über 700.000 Euro aufgewendet, davon
kommen etwas mehr als 400.000 Euro aus öffentlichen
Fördertöpfen. Insgesamt haben seit dem
Sommer 2008 schon 65 Leader-Projekte mit einem
Gesamtvolumen von über zwölf Millionen Euro
eine Förderungszusage erhalten. Knapp die Hälfte
der bisher bewilligten Leader-Förderungen von
6,7 Millionen Euro sind EU-Mittel, 3,3 Millionen
Euro steuert das Land Vorarlberg bei. Etwa die
Hälfte der bewilligten Förderungen ist bereits ausbezahlt,
erläuterte Walter Vögel, Vorstand der für
die Abwicklung zuständigen Agrarbezirksbehörde
Bregenz.
Freitag, 27. Mai 2011 DIE WIRTSCHAFT 13