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VVA erzielt 2011 Rekordumsatz
13 Millionen Euro Gesamtumsatz erwirtscha�ete die Vorarlberger Verlagsanstalt im
vergangenen Geschä�sjahr und investierte über 300.000 Euro in neue Maschinen.
Die VVA bilanziert das Geschä�sjahr
2011 mit einem Rekordumsatz.
Der erwirtscha�ete
Gesamtumsatz beträgt 13,5
Millionen Euro und bedeutet
im Vergleich zum Vorjahr ein
20-prozentiges Umsatzplus. 85
Mitarbeiter, davon acht Lehrlinge,
bedienen ein breites Produktspektrum
im Printsektor, das die VVA
durch Investitionen in Höhe von
300.000 Euro erweiterte. „Im Jahr
2011 investierten wir vor allem
in modernste Digitaldruckmaschinen.
Der konsequente Ausbau
des Unternehmens macht sich
bezahlt: Wir erhöhen die Fertigungstiefe
im eigenen Haus,
optimieren unsere angebotenen
Dienstleistungen und schöpfen
das Marktpotenzial besser aus“,
informiert Karl-Heinz Milz, der
geschä�sführende Gesellscha�er
der VVA.
VVA: Einzigartige Leistungen
in Vorarlberg
Ein wichtiger Erfolgsfaktor der
VVA ist die Weiterentwicklung
ihrer Produkt- und Dienstleis-
��Start Vorarlberg
START ist ein Schülerstipendium
für engagierte Jugendliche mit
Migrationshintergrund, die die
Oberstufe einer AHS oder BHS besuchen
und die Matura anstreben.
Seit 2009 ist die Initiative – neben
Wien und Salzburg – auch in Vorarlberg
erfolgreich aktiv.
Bis dato werden 30 Schülerinnen
und Schüler gefördert, zwei davon
haben das Programm schon erfolgreich
absolviert und studieren. Vo-
��Fakten VVA
Spezialist für Digital- und
Offsetdruck gemäß ISO
12647-2
Produktionsstandort Dornbirn:
��85 Mitarbeiter
��davon 8 Lehrlinge:
Druckvorstufen- oder Druck-
techniker sowie Buchbinder
��Crossmediales-Publishing ��Direktmarketing tungspalette. Aus diesem Grund
wurde im vergangenen Jahr in
eine Digitaldruckanlage mit Inlinekonfektion
für die Produktion
von Kleinauflagen investiert. Typische
Produkte sind Vorauflagen
von Katalogen, Schulungsunterlagen
und Bedienungsanleitungen,
die so kurzfristig und kostengünstig
geliefert werden können. Als
einzige Druckerei in Vorarlberg
ist es der VVA weiters möglich,
inhouse den gefertigten Printmedien
maschinell Beilagen hinzuzufügen,
sie für den Einzelversand
zu folieren und direkt zu adressie-
raussetzung für ein START-Stipendium
sind neben guten schulischen
Leistungen auch die Persönlichkeit
des Bewerbers. Bei der Wahl eines
geeigneten Kandidaten wird besonders
auf soziale Aktivitäten und
Kompetenzen Wert gelegt. „Bewerben
kann sich jeder Jugendliche mit
ausländischen Wurzeln, solange die
Muttersprache mindestens eines
Elternteils nicht Deutsch ist“, erklärt
Bianca Goldmann, Projektko-
ren. Kunden der VVA erhalten so
gut wie alle Druckprodukte aus
einer Hand und genießen dennoch
alle Vorteile, die Sie sonst nur mit
einer komplizierten Vergabe an
viele Spezialisten hätten.
Nachhaltige
Medienproduktion
Nach dem Motto „vermeiden -
reduzieren - kompensieren“ setzte
die Dornbirner Druckerei eine
Vielzahl an Maßnahmen um. Recyclen
von Schneideabfällen und
Verpackungen ist seit vielen Jahren
selbstverständlich. So stammt
beispielsweise die Energie, die das
gesamte Gebäude beheizt - beziehungsweise
im Sommer kühlt -
von der hauseigenen Geothermie.
Auch 2012 baut die VVA auf
Qualität und setzt sich zum Ziel,
die Umsatzzahlen zu halten. „Wir
haben in den vergangenen Jahren
viel investiert und uns dabei immer
an den Kundenbedürfnissen
orientiert. Daher blicken wir auch
im heurigen Jahr positiv in die
Zukun�“, sagt Karl-Heinz Milz
abschließend.
Acht neue
Stipendiaten
gesucht!
Noch bis 5. Mai können sich Schülerinnen
und Schüler um einen Platz im
START-Vorarlberg Programm bewerben.
ordinatorin von START-Vorarlberg.
Stipendiaten erhalten ein monatliches
Bildungsgeld für Bücher,
Weiterbildung, Lernutensilien,
Förderunterricht sowie einen PC
mit Internetanschluss. Darüber
hinaus nehmen die Jugendlichen an
einem breit gefächerten Programm
teil. Dazu gehören Rhetorik- oder
Bewerbungstrainings, Exkursionen
in Unternehmen und Universitäten
uvm.
Nr. 13 · 30. März 2012
Die Wirtscha�
· 29
��
Rückblick: Ein
Jahr People‘s
Viennaline
Jubiläum
„Die Zeit verging wie im
Flug“ - Geschä�sführer
Armin Unternährer blickt
zurück – und nach vorne
Am 28. März feiert die Fluglinie
People’s Viennaline Geburtstag.
Für Geschä�sführer
Armin Unternährer ein passender
Moment das erste Jahr
Revue passieren zu lassen.
Herr Unternährer, wie
sehen Sie mit einem Jahr
Abstand die Entscheidung,
die People’s Viennaline ins
Leben zu rufen? Würden
Sie es wieder wagen?
Die Frage „Richtig oder
falsch“ hat sich nie gestellt.
Wir dürfen die Airline nicht
isoliert sehen. Sie ist Teil
einer Gruppe, zu der auch der
Flughafen Altenrhein gehört.
Der ist nur in Kombination
mit einer Fluglinie überlebensfähig.
Die AUA hat früher
für ein Drittel unserer Einnahmen
gesorgt. Und als diese
ihre Zukun� in Altenrhein
in Zweifel gezogen hat, blieb
uns gar keine andere Wahl.
Überrascht Sie der Erfolg?
Ehrlich gesagt: nein. Ich hoffe,
das klingt nicht überheblich.
Wir haben uns gut überlegt,
was wir tun. Und es schaut so
aus, als ob wir Vieles richtig
gemacht hätten. Wir haben
uns genau angeschaut, was
Geschä�sreisende verlangen.
Wir haben auf einen hochmodernen
Jet gesetzt, mit uns
kommt man sehr schnell vom
Bodensee nach Wien, wir haben
die Flugzeiten auf die Bedürfnisse
unserer Passagiere
abgestimmt. Und wir setzen
voll auf Service.
Was wünschen Sie sich für
die Zukun�?
Wir haben Pläne für die Neugestaltung
des Flughafengebäudes
und die Verbesserung
der Infrastruktur. Aber das
Wichtigste ist, dass wir unseren
persönlichen Charakter
erhalten und weiter leben.