Get the FLASH PLAYER to view this magazine:

Get Adobe Flash player

- or -

View as HTML version

2 · Nr. 13 · 30. März 2012 Die Wirtscha� Magazin � Inhalt Themen der Woche � 2–7 Energieeffizienz im Betrieb. Die Vorarlberger Wirtscha� war und ist stets der Vorreiter für ein effizientes Wirtscha�en in jeglichem Sinn gewesen. Energieeffizienz wird schon seit Jahrzehnten aus Überzeugung und betriebswirtscha�licher Notwendigkeit gelebt. � 4 Hohes Niveau. „Die Sanierungsquote stieg zwischen 2008 und 2011 – durch die Anreize der Wohnbauförderung – enorm an. Alleine zwischen 2010 und 2011 hat der Finanzierungsbedarf des Landes um 28 Millionen Euro zugenommen (von 85 Millionen auf knapp 113 Millionen Euro). � 6 Handel feiert Party. Samstag feierten die Lehrlinge des Vorarlberger Handels im Wirtscha�szelt der Messe Dornbirn. Die Sparte Handel geht damit neue Wege in der Lehrlingswerbung. Highlight des Abends: Die Weltpremiere des Handels-Songs. � 8 �� Herausgeber, Medieninhaber (Verleger) Wirtscha�skammer Vorarlberg, Herstellung: „Die Wirt scha�“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, Telefon (0 55 22) 305, Fax Dw. 125. – Verantwortlicher Redakteur: Andreas Scalet (email: scalet.andreas@ wkv. at), Redaktion: Mag. Herbert Motter, Mag. Nadine Bischof, Mag. Julia Schmid. Drucker: Eugen Ruß Vor arl berger Zeitungsverlag und Druckerei Ge sellscha� mbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. – An zei gen verwaltung: MEDIA TEAM Gesellscha� mbH, Interpark FOCUS 3, 6832 Röthis, Telefon: (0 55 23) 5 23 92, Fax Dw. 9. Dz. Anzeigenpreisliste Nr. 37 gültig. Auflage 19.400. – Entgeltliche Anzeigen im Textteil sind mit „Wer bung“, „Promotion“ oder „Firmenportrait“ gekennzeichnet. Zl. Nr.: 01Z020406 I – Die in „Die Wirtscha�“ - Zeitung der Wirtscha�skammer Vorarlberg verwendeten personen bezogenen Bezeichnungen gelten jeweils auch in ihrer weiblichen Form. Impressum Besuchen Sie uns facebook.com/wkvorarlberg � Wer Lohnnebenkosten hochschraubt, gefährdet Wirtscha�sstandort! Kommentar In der Wirtscha� stößt der neuerliche Vorstoß der Gewerkscha�, unseren Unternehmen eine Fachkrä�emilliarde abzuverlangen, auf scharfe Kritik. Wirtscha�skammer-Vizepräsident Hermann Metzler stellt klar: „Dieser Vorschlag ist nicht neu. Die Wirtscha� wird nicht müde zu betonen, dass solch ein Modell sachlich nicht gerechtfertigt ist. Denn Faktum ist: Eine Umlage dieser Art gibt es bereits. 0,2 Prozent der Beitragsgrundlage des Insolvenzfonds, in den alle Arbeitgeber- Betriebe einzahlen, steht für die Lehrlingsförderung zur Verfügung.“ Faktum sei auch, dass Österreich sowohl bei den Gesamt-Lohnnebenkosten, als auch bei den arbeitgeberseitigen Lohnnebenkosten, schon jetzt im EU- Spitzenfeld liege. „Wer vor diesem Hintergrund eine weitere Erhöhung der Lohnnebenkosten propagiert, setzt unseren Wirtscha�sstandort und die Jobs im Land aufs Spiel. Zudem fehlt bei den Gewerkscha�sforderungen eine schlüssige Argumentation, in welcher Form sich eine solche Kostenbelastung der Betriebe positiv auf den Lehrstellenmarkt auswirken sollte“, warnt Metzler. Weiters dürfe man nicht außer Acht lassen, dass die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr in österreichischen Ausbil- ��Bad News WKV-Vizepräsident Komm.- Rat Hermann Metzler. dungsbetrieben vergangenes Jahr im Vergleich zu 2010 um 1,5 % auf 35.638 gestiegen ist. In den Ausbildungsbetrieben der gewerblichen Wirtscha� ist der Anstieg mit 2,2 % sogar überproportional hoch, während die Zahl der Jugendlichen in überbetrieblichen Lehrausbildungen um 17,8 % zurückgegangen ist. „Zu behaupten, dass sich die heimischen Betriebe um die Ausbildung von Lehrlingen drücken würden, ist schlichtweg falsch! Regional und branchenweise leiden die Unternehmen zunehmend an einem Mangel an Bewerbern für die Lehrstellen. Dass Unternehmen, die nicht ausbilden, einen Beitrag leisten, kann sich Metzler vorstellen – der sollte allerdings zweckgebunden sein und nicht in andere Ausbildungsformen fließen. 20 % mehr Firmenpleiten im ersten Quartal Im ersten Quartal 2012 wurden 26 Insolvenzverfahren eröffnet, 28 Fälle wurden mangels Vermögens abgewiesen, berichtet Sabine Welte vom KSV Vorarlberg. Der Anstieg der Unternehmenspleiten um 20 % im Vergleichszeitraum des Vorjahres muss vor dem Hintergrund des markanten Rückgangs der mangels Vermögen abgewiesenen Konkursanträge um 68 % im I. Quartal 2011 gesehen werden. Hinsichtlich der Zahl der eröffneten Verfahren kann hingegen ein Rückgang von 29 auf 26 (2012) verzeichnet werden. Die mit den Insolvenzen verbundenen Schulden sind von 18 Mio. auf 20 Mio. gestiegen. Die Zahl der von der Insolvenz betroffenen Dienstnehmer ist hingegen von 216 auf 149 zurückgegangen. Vorarlberg ist bislang von einer Großinsolvenz verschont geblieben. Trotz anhaltender Schlagzeilen über Schuldenlasten, Sparpakete und Eurokrise ist die Stimmung in der heimischen Wirtscha� durchwegs positiv.

Page 1
Page 2
Page 3
Page 4
Page 5
Page 6
Page 7
Page 8
Page 9
Page 10
Page 11
Page 12
Page 13
Page 14
Page 15
Page 16
Page 17
Page 18
Page 19
Page 20
Page 21
Page 22
Page 23
Page 24
Page 25
Page 26
Page 27
Page 28
Page 29
Page 30
Page 31
Page 32
Page 33
Page 34
Page 35
Page 36
Page 37
Page 38
Page 39
Page 40